20. Juni. 2024

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120 – 400 mm, um genau zu sein.

Riesenprügel mit 1,7 kg Lebengewicht (ohne Kamera, ohne Batteriegriff, quasi ohne alles), eigentlich für die Viecherfotografie gedacht, allerdings bei über Kopf knipsen eine echte Herausforderung für Arm- und Nackenmuskulatur.

Und ja, okay, die Mitzieher übe ich auch noch.

Besser so?

Oder so?

Dann eben Blümchen, die hauen wenigstens nicht ab.

Und bei Wind funktioniert der Bildstabilisator (im Falle von Pentax in die Kamera integriert und nicht im Objektiv zu finden) erstaunlich gut, selbst bei hohen Brennweiten.

Alles in allem ein feines Teil, das Sigma 120 – 400 mm. Im Bereich um 400 mm Brennweile deutlich nachlassend, vor allem bei offener Blende, die hier leider erst bei 5,6 anfängt.
Will man weniger Blende und mehr Abbildungsqualität bewegt man sich aber ganz schnell im vier- bis fünfstelligen Euronenbereich und das lohnt sich vielleicht erst, wenn man für ein halbes Jahr in die Wildnis zieht und sich mit Tarnanzug ein Erdloch gräbt und dann geduldig tagelang mit dem Auge am Sucher hinter dem Stativ hockt.

Spaß hat man aber definitiv auch mit leicht suboptimalen Linsen:

Und auch wenn es sich allein schon wegen des Gewichts nicht als „Immerdrauf“ eignet – verzichten mochte ich ganz schnell auch nicht mehr auf das Teil.