15. April. 2024

Die Jazz ist weiblich

Zumindest war er-sie-es dies für mich in diesem Jahr beim Bayerischen Jazzweekend in Regensburg.
Nicht dass die Männer diesmal schlecht gewesen wären, nein. Aber die Frauen waren irgendwie präsenter, strahlender.
Im weiblichem Blick?

Vielleicht.

Die Gesangssection des Landes-Jugendjazzorchester Bayern hob sich aus dem ohnehin hohen Niveau noch einmal ganz besonders heraus.
Sie hatte das Stück komponiert:

Sehr sehr klasse die Damen!

Am nächsten Tag dann eine weitere ganz großartige Musikerin…

Carmen Schöpf der Gruppe Clarimusi aus Tirol.

„Volks-Jazz“ nennen sie das, was sie machen und es geht verdammt nochmal ziemlich in die Beine.

Dass ich den Auftritt von Stephanie Lottermoser ganz unbedingt erleben muss, war mir schon vorher klar, als ich mich am heimischen Computer durch die Websites der auftretenden Bands klickte und auf ihre Seite stieß.

Der Eindruck bestätigte sich sofort, als wir sie am Freitag auf dem Bismarckplatz bei der offiziellen Eröffnung des Jazzweekends den singenden Gouverneur begleiten hörte.

Virtuos und gelassen zugleich, einfach phantastisch und am nächsten Abend mit selbst komponierten Stücken sowohl am Saxophon…

als auch mit wunderschöner Stimme.

„Das war das absolute Highlight dieses Jazzweekends“, sagte Tochterkind, als wir danach beseelt in des Konditors Gefilde schwebten.
Wenn Stephanie Lottermoser irgendwie, irgendwann, irgenwo in Eurer Nähe spielt: GEHT HIN.
Sie ist einfach *hach* wunderbar!

(Regensburg übrigens auch! 🙂 )

Ein weiteres (weibliches) Highlight des diesjährigen Jazzweekends haben wir leider nicht mehr erleben können, da der Auftritt am Sonntag stattfand und wir bereits wieder auf der Heimreise waren:
Die BigBand von Monika Roscher.
NMZler Juan Martin Koch hat es hier sehr schön beschrieben:

„Hinweggefegt wurde das – und eigentlich auch sonst alles, was an diesem Weekend noch so passiert oder auch nicht passiert war – aber schließlich vom sensationellen Auftritt der gerade mal ein Jahr alten Monika-Roscher-Big-Band am Bismarckplatz.“

„Saloppe Katatonie“ – das nächste Mal springen wir mit ins Dimensionsloch. Ganz sicher! 🙂

  • Ralf Ruh Trio
jazzweekend 2012

P.S.: Falls jemand in der nächsten Zeit in Regensburg sein sollte. Wir haben eine neue Ausstellung im Café Pernsteiner: Fotos vom Jazzweekend 2011. Die Torten und Desserts, das Essen überhaupt die Schokolade und die Pralinen sind immer noch ganz bonfortionös. Man könnte meinen, sie werden von Jahr zu Jahr besser. Wir haben uns jedenfalls durchgeschlemmt, was das Zeug hiert. 🙂

Ein Kommentar

  1. Und uns war es ein großes Vergnügen zuzuhören!
    Vielen vielen Dank für diesen tollen Auftritt! 🙂

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