23. Mai. 2024

365 Tage – September

Jeden Tag ein Foto. Das ist wenn man bettlägerig ist, nicht ganz einfach, aber – unter der Voraussetzung man steht nicht allzu sehr unter Medikamenteneinwirkung – auch nicht unmöglich. Zumindest war es dies im September, nach meiner Hundebissverletzung Ende August, noch nicht.
Dass sich mein Zustand im Oktober noch einmal so weit verschlechtern würde, dass eine stationäre Aufnahme und zwei weitere Operationen erforderlich werden würden, zeichnete sich erst Ende des Monats September ab, so dass der September trotz extrem eingeschränkten Bewegungsradius für mein Empfinden ab Mitte des Monats recht unbedarft und optimistisch daher kommt. Wie man am letzten Bild sieht, war diese Hoffnung nicht berechtigt und auch heute poste ich diesen Eintrag liegend vom kleinen Bildschirm meines leichten Macbook. Sehr viel mehr geht noch und ging die letzten 7 1/2 Wochen nicht. Alle Fotos sind daher auch auf Kleinstbildschirm mit Touchpad bearbeitet – nicht so sehr fotografischer Ausdruck, eher sehr subjektive Dokumentation einer Zeit, die leider noch weiter andauert.

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Seit Ende August war ich nun, bis auf Arzt- und Klinikbesuche, nicht außer Haus, längere Zeit davon nicht einmal im Haus unterwegs, sondern weitgehend bettlägerig. Im Oktober hat mich daher – vor allem aufgrund heftiger Nebenwirkungen der Medikamente, die ich gegen Infektion und Schmerzen bekommen habe – einige Male die Energie verlassen, jeden Tag ein Foto zu machen. Aber dazu dann später.

5 Kommentare

  1. ach, man weiss gar nicht was man zu alledem sagen soll. ausser: aber die fotos sind toll. wie immer. jetzt muss nur die fotografin auch noch werden wie immer.

  2. Tolle Fotos wieder mal. Meine Favoriten sind die Nummern 4, 5 und 11 wobei 5 mein absoluter Favorit ist. 🙂

    Ansonsten weißt Du ja, was ich Dir von Herzen wünsche. Ich bin inzwischen ein Plattfuß-Indianer äh Plattdaumen-Indianer und drücke selbstverständlich auch weiterhin alle Daumen! 😉

  3. Jaaaa…. da sind wieder einige sehr schöne Fotos…
    …aus der Suppenküche, die drei Stilleben darüber! Natürlich die Nummer drei … aus aktuellem Anlass…
    Karl – Heinz bekommt wegen Optimismusverbreitung einen Sonderwertungspunkt. 🙂
    Alle guten Wünsche in den Wald
    Nicht nachlassen.

  4. Tja, bei der frau kelef könnte ich mal wieder wort für wort abschreiben.
    die stilleben mag ich, das mit dem einzelnen apfel auf klöppeldeckchen erinnert mich an meinen opa und das mit kurbis und weinglas hat so eine schone stimmung. Das letzte bild transportiert eine stimmung, die ich gut kenne. Hier macht eine Mama das so: sie legt die Hand auf und singt ein Lied: heile, heile gänsje. Manchmal hilft’s.

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