Es gibt verschiedene Arten einen Fotoapparat zu bedienen – technische, wie intentionale; am Ergebniss orientierte, wie z.B. beim Produktshooting, oder den besonderen Moment einfangend, wie in der Reportagefotografie.
Die Kamera kann aber auch Hilfsmittel sein, um sich ganz dem Moment hinzugeben, Vergangenheit und Zukunft zu vergessen.
Man wird so eins mit der Kamera und selbst so unsichtbar…
…dass der Moment nicht durch die eigene Anwesenheit verändert wird.
Dass dieser Moment dann visuell gebannt und in einem künftigen Jetzt als Vergangenheit präsent ist, ist ein Paradox.
Oder so, wie mir eine alte, mittlerweile erblindete Fotografin einmal sagte, dass es für sie nicht schlimm ist, nichts mehr zu sehen, weil sie ja die Bilder in ihrem Kopf habe…
…kann man auch magische Momente auf die hirneigene Festplatte bannen.
Es gibt viele dieser Augenblicke, die einem sehr präsent sind, ohne dass man sie fotografisch-technisch abgebildet hätte.
Was hier Ausgangspunkt und was Ziel ist, darüber muss ich nachdenken.







