Auf den Hund gekommen

Tiere, auch die eigenen, zu fotografieren ist schwierig.

Sie sind ablenkbar (Nami fand es z.B. wesentlich interessanter, dass Herrchen gerade in der Küche das Abendessen zubereitete) und sie posieren nicht immer so, wie man es gern hätte oder laufen gleich ganz aus dem Fokus, so wie die Katze, die immer mit dem Objektiv kuscheln möchte.

Unter einem anderen Aspekt ist es aber wesentlich einfacher Tiere, als Menschen zu fotografieren. (Man beachte an dieser Stelle die Segnungen der Interpunktion…)

Die Fotos zeigen immer authentisch den jeweiligen Gemütszustand des Modells,

denn Tiere erkennen die Fotografie nicht als Medium ihrer Selbstdarstellung.

Die verstellte Pose für ein Abbild ihrer selbst, die Maskerade, die Veränderung der Fassade, die Selbstdarstellung, der Versuch die Imagination des eigenen Ich nachzustellen ist ihnen fremd.