Bei der Suche nach etwas anderem, fiel mir eine alte musikalische Studie ein, die ich um 1974-76 verfasst haben müsste.

An sich eine ganz witzige Sache. Hat eigentlich auch weniger mit Musik zu tun, sondern mit der Art, wie man sich Fotofirmen musikalisch visualisiert. Auffällig die eigensinnige Vorzeichnenwahl, die nicht aus Nichtwissen geschah, sondern um „interessant“ zu sein. Alles weitgehend unrhythmisiert, aber mit dem Pfundnoten bei der Minox. Auch das erstaunlich, denn sie galt ja gerade als besonders klein (und war es auch). Aber dies zeigt schließlich, dass die Pfundnoten tatsächlich kleiner sind als die sonst notierten Viertel.
Auch anderes: Ich liebäugelte mit Kameras von Ricoh, sie hat die durch Doppelgriffe am stärksten ausgeprägte Melodey. Auch die Leica ist interessant, Minolta mit den aufsteigenden Akkordbrechungen am Schluss scheint ebenso die Aufmerksamkeit auf sich gezogen zu haben. Olympus und Rollei wirken etwas öde, Canon unentschlossen.
