Die 365-Tage-Fotografie entwickelt langsam eine merkwürdige Eigendynamik. Während ich mich tagelang mit dem gleichen Thema beschäftige (und darob ein gar schlechtes Gewissen zu entwickeln vermag), gibt es neuerdings immer wieder Seitenstränge, die von ganz allein in erheblichem Tempo loslaufen.
Übermächtiges Thema war in den letzten zwei Wochen ein Ü-Ei-Gartenzwerg, den ich vor etwa 30 Jahren an einem selbstgebastelten Ohrring spazieren trug und den ich auf der Suche nach Fotostuff im Keller entdeckte.
(Sollte seine lebhafte Geschäftigkeit demnächst ein wenig nachlassen, werde ich ihm ein bis drei Extraeinträge bei den Schielpiraten widmen.)
Mit hinzu kamen in der Zwischenzeit einige andere Figuren, unter anderem zwei Dinosaurier. (Klar, Gartenzwerge und Dinosaurier gehören ja irgendwie zusammen. Oder etwa nicht?)
Fotografiert habe ich das Getier hauptsächlich nebenbei, vor allem während unserer täglichen Hunde-Spaziergänge.
Aber warum lichte ich Plastikdinos in freier Wildbahn ab?
Damit sie mir die Festplatte füllen?
Nein! Sollen doch auch alle anderen Spaziergänger im Hundewald etwas davon haben.
Die Idee, Fotos an dem Platz auszustellen, an dem sie aufgenommen wurden, ist sicher nicht neu….
….nun denn, seht selbst:
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Nun gut, wenn man will, kann man das Ganze auch noch auf die Spitze treiben:
(Wie immer hier: *klick* auf’s Bild und es wird groß.) )
(Es hat übrigens keine drei Minuten gedauert, bis mich nach Aufhängen des ersten Dinofotos ein Spaziergänger angesprochen hat und fragte, ob ich das Bild aufgehängt hätte und ob ich die Echse hier im Wald gesehen hätte. :) )
Ach ja, das fehlte noch:
…
Nachtrag, um die Sache rund zu machen:
Die Fotos können bei uns als Druck auf feinem Bambuspapier in Din A4 für 20 € erworben werden.
Und weil ich es bis jetzt nicht geschafft habe, bei ihnen als Anästhesistin mitzumachen, werde ich 10 € davon an Ärzte ohne Grenzen spenden.













