Dez 182009
 

Bei der Suche nach etwas anderem, fiel mir eine alte musikalische Studie ein, die ich um 1974-76 verfasst haben müsste.

So klingen Fotoapparate

So klingen Fotoapparate

An sich eine ganz witzige Sache. Hat eigentlich auch weniger mit Musik zu tun, sondern mit der Art, wie man sich Fotofirmen musikalisch visualisiert. Auffällig die eigensinnige Vorzeichnenwahl, die nicht aus Nichtwissen geschah, sondern um „interessant“ zu sein. Alles weitgehend unrhythmisiert, aber mit dem Pfundnoten bei der Minox. Auch das erstaunlich, denn sie galt ja gerade als besonders klein (und war es auch). Aber dies zeigt schließlich, dass die Pfundnoten tatsächlich kleiner sind als die sonst notierten Viertel.

Auch anderes: Ich liebäugelte mit Kameras von Ricoh, sie hat die durch Doppelgriffe am stärksten ausgeprägte Melodey. Auch die Leica ist interessant, Minolta mit den aufsteigenden Akkordbrechungen am Schluss scheint ebenso die Aufmerksamkeit auf sich gezogen zu haben. Olympus und Rollei wirken etwas öde, Canon unentschlossen.

  2 Responses to “Fotoapparate, musikalisch visuell”

  1. Das erinnert mich an „Reste“ aus GehörnGehörbildungsstunden. Leica ist aber viieel interessanter als Ricoh….

  2. Es ist mehr als das Fes, nicht wahr. (Rollei ist zum Teil in Minolta inkludiert.)

    (Erinnert sich noch jemand an die wie Perlenfelder aussehenden Belichtungsmesser, das fällt mir immer dazu ein als das typische Bild der Zeit, ebenso wie der Entfernungsmesser mit mit gelben Punkt im Sucher.) Auch das Nachführen der Belichtung, soweit vorhanden, hat schon im Moment der Aufnahmevorbereitung fast immer zu notwendig gefühlten Korrekturen geführt.)